Artikel aus dem Gemeindebrief „Wandsewort“ November 2019

Wer ist eigentlich im Posaunenchor Emmaus Hinschenfelde?

Zum 20. Jubiläum spielte der Posaunenchor unter seinem damaligen Leiter Werner Hobusch

Als die Emmaus-Kirchengemeinde 1965 gegründet wurde, spielte noch der Posaunenchor der Kreuzkirche zur Eröffnung. Bereits ein Jahr später leitete der im Gemeindegebiet wohnende Werner Hobusch einen Posaunenchor beim Kirchweihfest. Er gründete den Posaunenchor der Emmaus- Gemeinde und übergab die Leitung 1992 aus gesundheitlichen Gründen an Christian Schön, der das Amt seitdem mit viel Engagement in seinem Sinne weiterführt.

Der Posaunenchor mit Verstärkung beim Konzert am 26. Oktober 2019

Wir sind eine vielfältige Gruppe von z.Zt. 19 aktiven Bläserinnen und Bläsern im Alter von 12 bis 67 Jahren. Außerdem sind drei Jungbläserinnen und -bläser in Ausbildung. Das gemeinsame Musizieren macht uns Spaß und schafft eine besondere Gemeinschaft. Wir freuen uns, wenn das bei Gottesdiensten, Konzerten u.Ä. spürbar wird. Wir proben donnerstags um 19.45 Uhr. Wer ein Blechblasinstrument bläst oder erlernen will, ist uns herzlich willkommen. Bei Interesse wenden Sie sich gerne an Christian Schön

Eine musikalische Weltreise

Eine musikalische Weltreise

Nachdem die Mitglieder des Posaunenchors vor 2 Jahren zu einer Zeitreise eingeladen hatten, wollen sie uns dieses Jahr auf eine Weltreise begleiten. Am Samstag, den 26.10., um 18:00 werden in der Emmaus-Kirche bekannte und weniger bekannte Stücke aus vielen verschiedenen Ländern und Kontinenten erklingen. Musik ist eine universelle Sprache, die helfen kann, Grenzen zu überwinden. Herzliche Einladung!

Posaunenchor Emmaus Hinschenfelde
Moderation: Thomas Römer
Leitung: Christian Schön

Samstag, 26. Oktober 2019, 18:00

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Nacht der Posaunenchöre

Nacht der Posaunenchöre

Zeitplan Nacht der Posaunenchöre 14. September 2019

  1. 19.00 Eröffnung und Andacht Pastor Morche / Trinitatis Ltg. Doris Möller
  2. 19.30 Schnelsen Ltg. Holger Mau
  3. 20.00 Christiansbrass Ltg. Ansgar Adamski
  4. 20.30 Hinschenfelde / Wandsbek Ltg. Christian Schön
  5. 21.00 Lemsahl / Tangstedt Ltg. Indira Chuda
  6. 21.30 Melanchthongemeinde / Tabita Ltg. Burkhard Nehmitz
  7. 22.00 St. Jürgen Ltg. Volkmar Lange
  8. 22.30 Heiland Ltg. Linde Kohl-Jürgens
  9. 23.00 Abendsegen und Pastor Morche / Abschlußblasen aller Bläser Ltg. Friedhelm Nolte
Samstag, 14. September 2019, 19:00 bis 23:45

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Gedenkveranstaltung

Vor 75 Jahren: Ein KZ mitten in Wandsbek

Eine musikalische Weltreise

Begrüßung: Peter Pape (Vorsitzender der Bezirksversammlung Wandsbek)
Rede: Stefan Romey: KZ-Häftlinge als Versuchskaninchen für den Gasschutz
Musikalische Begleitung: Posaunenchor Emmaus Hinschenfelde

An der idyllisch gelegenen Wohnsiedlung „An der Rahlau“ befand sich vor 75 Jahren eines der Hamburger Außenlager des KZ Neuengamme. Mehr als fünfhundert Frauen mussten hier von Juni 1944 bis Ende April 1945 Gasmasken für die Lübecker Drägerwerk AG herstellen. Noch im März 1945 führte die Drägerwerk AG an den Frauen dieses KZ Versuche in Luftschutzbunkern aus, in denen erforscht werden sollte, wie lange Menschen in einem gasdichten Luftschutzraum ohne Belüftungsanlage überleben können.
Seit vielen Jahren gedenken wir am 29. August der Opfer des KZ Wandsbek. Es ist der Tag, an dem Raja Ilinauk „zur Abschreckung“ für die anderen Häftlinge auf dem Lagergelände öffentlich erhängt wurde. Grund: Anfang August war ihr aus Müdigkeit und Erschöpfung eine schwere Gussform heruntergefallen, für die SS war es „Sabotage“.
Erst seit neun Jahren existiert an diesem Ort eine der Öffentlichkeit zugängliche KZ-Gedenkstätte. Wir möchten jedes Jahr gemeinsam an die Geschichte des KZ Wandsbek und das Leiden der dort inhaftierten Frauen erinnern.
Die 2010 eingeweihte Skulptur wird von Teilnehmern und Teilnehmerinnen der Gedenkveranstaltung geschmückt.
...bringt eine Rose mit…

Donnerstag, 29. August 2019, 18:00
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